Naturpark Parque Natural del Estrecho

 

 

Tarifa befindet sich im Naturpark “Parque Natural del Estrecho”.

playas de tarifa y marruecosHotel La Torre ist seit 2012 als offizieller Informationspunkt des Naturparks registriert, und somit Mitglied des Bundes EUROPARC und der Europäischen Charta für nachhaltigen Tourismus.
Die  18.931 km2 des Naturparks Parque Natural del Estrecho beinhalten sowohl die Küstenlandschaften und anliegenden Wälder, als auch einen grossen Teil der Meerenge von Gibraltar, sowohl im Mittelmeer als auch im Atlantik.

Die Meerenge con Gibraltar ist der wichtigste Punkt für alle europäischen Zugvögel.
Hier finden diese einen sicheren Ruheplatz und Nahrungsquelle vor ihrer langen Reise nach Afrika, bzw. auf Ihrer Rückreise nach Europa nach der Überquerung der Wüste und des Ozeans. Die jährlichen Migrationen finden im Frühling und im Herbst statt und bieten ein beeindruckendes Schauspiel in der Luft, über dem Wasser und auf dem Land.

Der zum Meer gehörende Teil des Naturparks:

costa mediterranea parque natual del estrechoObwohl laut der griechischen Sage Herkules die Meerenge zwischen Afrika und Europa geschaffen haben soll, weiss man inzwischen, dass sich die Verbingung zwischen den beiden Kontinenten auf Grund der Bewegung der geologischen Platten im Laufe der Geschichte mehrmals geöffnet und geschlossen hat. Das letzte mal vor nur 6 Millionen Jahren.

Durch den Zusammenfluss des Mittelmeers und des Atlantiks entstand in der Meerenge von Gibraltar eine einzigartige Unterwasserwelt, reich an Tieren und Pflanzen. Die Meerenge dient auch vielen Meereslebewesen als “Autobahn” zwischen den beiden Meeren.
Man findet unter den Zugtieren die berühmten Thunfische, die die Orcas oder Killerwale anziehen. In der Meerenge leben aber auch Meeresschildkröten, Delfine, Wale und eine Vielzahl an Krustentieren, Schnecken, Seepferdchen, Seesterne, Seeigel, Seeanemonen und empfindliche Algen, die als Beweis für die hohe Qualität des Wassers stehen.

Auch die Menschen nutzen diesen natürlichen Kanal seit Urzeiten als Wasserstrasse zum Transport und Handel. Taucher können nicht nur die einzigartige Unterwasserwelt bewundern, sondern auch versunkene Schiffe auf dem Meeresgrund sichten.

Das Festland des Naturparks:

parque natural estrecho atlánticoAuf dem Land zieht sich der Naturpark vom Strand von Getares in Algeciras bis zum Kap von Gracia zwischen Bolonia und Sahara de los Atunes hin.
Man kann deutlich den Unterschied zwischen der Mittelmeerküse, von Getares bis nach Tarifa, und der Atlantikküste, von Tarifa bis zum Kap von Gracia, an der Formung und der Vegetation erkennen.

Am Mittelmeer findet man eine meist steil abfallende und steinige Küstenlandschaft mit nur kleinen Buchten und beeindruckenden Formungen des steinigen Ufer.
Hier wachsen hauptsächlich Agaven, Zwergpalmen,  Gräser und Blumen und vereinzelte Büsche und Bäume.
Paraje natural Los LancesAm Atlantik finden wir die langen Strände aus weissem, feinem Sand. Direkt an den Ufern befinden sich viele Feuchtgebiete, die vor allem Vöglen, aber auch Insekten und kleineren Säugetieren als Ruhestätte, Nistplätze und Nahrungquelle dienen. Hier wachsen hauptsächlich Schilfgräser.
Etwas entfernt von der Küste wachsen, je nach Zone, Pinien, Ölbäume, Eucaliptus, Wacholder, Zedern, Wilde Pistazien, Ginster, verschiedene Narzissen und Magnolien.
In den Wäldern leben viele verschiedene Tierarten wie Sing- und Raubvögel, verschiedene Insekten, Reptile und kleinere Säugetiere wie Füchse, Igel, Marter, Ginsterkatzen und sogar Ichneumone, oder Mangosten, die in Europa nur hier vertreten sind, wodurch die Nähe Afrikas und die Ausbreitung der Spezien zwischen den beiden Kontinenten deutlich wird.

Im gesammten Naturpark bestehen strenge Regeln zum Schutz der Tiere und Pflanzen. Beim Tauchen sollte man die örtlichen Schulen kontaktieren. Das Fischen ist streng geregelt und stellenweise ganz verboten. Am Strand und auf den Wegen, die durch den Park führen, wird ein respektvolles Verhalten mit der Natur erwartet.